GASAG: Aktuelle Tarife und Entwicklungen beim Berliner Energieversorger
Die GASAG AG ist ein traditionsreicher Energieversorger mit Sitz in Berlin, der seit über 175 Jahren Haushalte und Unternehmen mit Gas und Strom beliefert. In den letzten Jahren hat das Unternehmen verschiedene Anpassungen seiner Tarife vorgenommen und war Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Tarife und jüngsten Entwicklungen bei GASAG.
Aktuelle Tarife der GASAG
Kurz gesagt: Die GASAG bietet verschiedene Gastarife an, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Die Grundversorgungstarife der GASAG sind nach Jahresverbrauch gestaffelt. Ab dem 1. Januar 2026 gelten folgende Preise:
- Jahresverbrauch bis 15.000 kWh: Grundpreis 9,52 € pro Monat, Arbeitspreis 11,64 ct/kWh
- Jahresverbrauch 15.001 bis 96.000 kWh: Grundpreis 15,47 € pro Monat, Arbeitspreis 11,16 ct/kWh
- Jahresverbrauch ab 96.001 kWh: Grundpreis 24,99 € pro Monat, Arbeitspreis 11,04 ct/kWh
Diese Tarife bieten Flexibilität ohne Mindestvertragslaufzeit und ermöglichen es den Kunden, bei Bedarf schnell den Anbieter zu wechseln. Weitere Details zu den Tarifen finden Sie auf der GASAG-Website.
Preisentwicklungen und Anpassungen
Kurz gesagt: In den letzten Jahren hat die GASAG ihre Gaspreise mehrfach angepasst, sowohl erhöht als auch gesenkt.
Zum 1. Januar 2023 erhöhte die GASAG den Arbeitspreis in der Grundversorgung um 9,62 ct/kWh aufgrund gestiegener Beschaffungskosten. Dies führte zu einer monatlichen Mehrbelastung von rund 96 Euro für eine durchschnittliche Berliner Wohnung mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh. Quelle
Im Laufe des Jahres 2023 folgten jedoch mehrere Preissenkungen:
- Zum 1. Mai 2023 senkte die GASAG den Arbeitspreis um 8,32 ct/kWh, wodurch der Preis unter 12 ct/kWh fiel. Diese Senkung wurde durch günstigere Beschaffungskosten ermöglicht. Quelle
- Zum 1. Dezember 2023 erfolgte eine weitere Reduzierung des Arbeitspreises um 1,03 ct/kWh, bedingt durch den Wegfall bzw. die Reduzierung von Umlagen. Quelle
Diese Anpassungen führten zu spürbaren Entlastungen für die Kunden.
Rechtliche Auseinandersetzungen
Kurz gesagt: Die GASAG war in den letzten Jahren Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen bezüglich ihrer Tarifgestaltung.
Ende 2021 führte die GASAG eine Tarifspaltung ein, bei der Neukunden deutlich höhere Preise zahlen mussten als Bestandskunden. Diese Praxis wurde vom Kammergericht Berlin im März 2025 als unzulässig erklärt. Betroffene Neukunden könnten daher Anspruch auf Rückerstattungen haben. Quelle
Fazit
Die GASAG hat in den letzten Jahren sowohl Preiserhöhungen als auch -senkungen vorgenommen und war in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt. Für Verbraucher ist es daher ratsam, die aktuellen Tarife und Entwicklungen regelmäßig zu überprüfen. Ein kostenloser Strom- und Gasvergleich, wie ihn Now Check anbietet, kann dabei helfen, den passenden Tarif zu finden und mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren.
Über Now Check
Now Check ist ein kostenloser Strom- und Gasvergleich mit Sitz in Gelsenkirchen. Neben dem Vergleich gibt es kostenlose Tools, zum Beispiel einen Kündigungsservice und eine Umzugscheckliste. Beratung ist auf Deutsch und Arabisch möglich.
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